Fairer Tourismus in Madagaskar

Wählen Sie Madagaskar als Ihr erstes Reiseziel für Fairen Tourismus

Der Begriff des fairen Tourismus kam bereits in den 60er und 70er Jahren das erste Mal auf, als eine Art Konsequenz der Dekolonisierung. Die betroffene Bevölkerung machte aus der Not eine Tugend und entwickelte neue Arten der Beherbergung. Im Senegal zum Beispiel hatten die Bewohner Touristencamps gegründet, um den Reisenden ihre Art zu leben nahe zu bringen.

Schon so manchem Reisenden wurde daraufhin klar, was Tourismus eigentlich an Negativem auslösen kann und wie unachtsam mit so allerlei Ressourcen der besuchten Länder umgegangen wird. Daraufhin hatte sich sehr schnell die Idee der Solidarität, des Austausches und des Entdeckens der fremden, der anderen Kultur entwickelt. Ein sparsamerer Umgang mit den Ressourcen war ebenfalls die Folge. Zum ersten Mal sprach man vom Integrierten Tourismus.

1992 hatten die Vereinten Nationen einen Gipfel über die Umwelt des Menschen abgehalten und die Repräsentanten von 172 Ländern zusammengerufen, um ein Abkommen über nachhalte Entwicklung zu unterzeichnen. Es ist notwendig, die Ausgewogenheit zwischen den Bedürfnissen einer Landesbevölkerung und den Annehmlichkeiten für Touristen zu gewährleisten und zu erhalten. Auch wenn für das Jahr 2020 weltweit immerhin 1,6 Milliarden Touristen prognostiziert werden.

Der Aufschwung des ethischen Tourismus wird seitdem von der Entwicklung für nachhaltiges Konsumverhalten, der internationalen Solidarität und der sozialen und solidarischen Wirtschaft gefördert.

Barke in Madagaskar

Als erstes Reiseziel für fairen Tourismus, weg vom Massentourismus, bietet sich Madagaskar geradezu an.

Sie werden wunderbare intellektuelle und menschliche Erfahrungen machen können. Alleine schon, wenn Sie die 18 verschiedenen Stammesgruppen, die auf Madagaskar leben, entdecken wollen. Die Bezanozano zum Beispiel, „die mit den vielen kleinen Zöpfchen“, die Tsimihety, „die sich das Haar nicht schneiden“ oder die Betsimisaraka, „die zusammenhalten“, sie bauen Gewürznelken, Kaffee und Zuckerrohr an.

Sie können Ihnen direkt bei den Bauern und den landwirtschaftlichen Vereinigungen verköstigen: Gewürze, Reis, Kakao, Gemüse, Geflügel und natürlich gibt es auch Kunsthandwerk aus Raffia zu erstehen.

Sie können in einer der Öko-Lodges übernachten, Herberge bei einem der Dorfbewohner annehmen oder bei einem Künstler, der Dir die Herstellung der landesüblichen Seidenschals, der Lambas beibringt, schlafen.

Sie helfen auf den Plantagen in der Region von Antsirabe beim Bäumepflanzen, sind auf den ökologischen Spuren des Affenbrotbaumes oder erlernen die traditionelle Holzschnitzkunst in einer Künstlervereinigung.

In Larintsena, einem kleinen Bauerndorf, können-Sie in einem der 15 traditionellen Häuser wohnen und Ihren Aufenthalt mit den alltäglichen Gepflogenheiten der Dorfbewohner bereichern und sie vorort auch zu Ihrem Alltag machen. Natürlich ohne darauf zu verzichten, die Weinanbaugebiete oder den Zebu-Markt in Ambalavao zu besichtigen.

Madagaskar bietet Ihnen das Privileg, Bekanntschaften zu machen, Dich auszutauschen mit den Einwohnern, die maximale Nutzung seiner lokalen Ressourcen wie zum Beispiel Nahrung, Transportmittel, Guides, etc. und natürlich auch, der Umwelt Respekt zu zollen.

Sie beobachten die Lemuren-Reservate und die endemischen Pflanzen im Wald von Vohibola, reisen in einem Kanu, schlafen in Bungalows, die auf Mangobäumen errichtet worden sind, probieren die lokalen Köstlichkeiten der umliegenden Gaststätten und trinken Betsa-Betsa, ein Saft aus fermentiertem Zuckerrohr.

Mann in Madagaskar

Also, bis dann auf Tonga Soa, der grossen Insel!

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Ein Kommentar zu “Fairer Tourismus in Madagaskar

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